Rezepte süß

Sommersonne im Glas: Wie macht man eigentlich Zwetschgen-Marmelade?

Endlich wieder Zwetschgenzeit!
Darauf fiebere ich schon den ganzen Sommer hin. Und damit wir die Aromen und den Geschmack der süßen Früchte auch in der dunklen Jahreszeit genießen können, koche ich die Zwetschgen ganz einfach zur Marmelade ein. Das geht übrigens kinderleicht und mit etwas Schnibbelhilfe ist die Marmelade auch ruck zuck in die Vorrats-Gläser gefüllt.

Die Marmelade koche ich nach einem ganz simplen Rezept meiner Oma ein. ( Das sind nämlich immer die Besten, oder? )
Den Rosmarin habe ich irgendwann dazu ergänzt. Ich habe vor Jahren ein nordisches Rezept entdeckt und wollte diese ungewöhnliche Kombination unbedingt ausprobieren. Und tatsächlich denkt man ja bei Rosmarin als erstes nicht wirklich an einen süßen Brotaufstrich, doch je nach Menge und Intensität und in Verbindung mit dem Zimt macht die Marmelade ordentlich was her.

Streng genommen ist es auch gar keine Marmelade, sondern eine Konfitüre. Bei einer Marmelade dürfen nämlich ausschließlich Zitrusfrüchte verwendet werden. Aber ich finde Marmelade klingt einfach schöner. 😉

Sommersonne im Glas: Wie macht man eigentlich Zwetschgen-Marmelade?
Sommersonne im Glas: Wie macht man eigentlich Zwetschgen-Marmelade?
Sommersonne im Glas: Wie macht man eigentlich Zwetschgen-Marmelade?
Sommersonne im Glas: Wie macht man eigentlich Zwetschgen-Marmelade?

So lässt du dir die Aromen des Spätsommers auch im Herbst schmecken:

Einfache Zwetschgen-Marmelade mit Rosmarin und Zimt

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Portionen: ca. 5 Gläser, 250ml Inhalt Arbeitszeit: 30 Minuten plus Zieh- und Kochzeit

Zutaten

  • 1 kg reife Zwetschgen
  • 3 El Zitronensaft
  • 500g Gelierzucker (2:1)
  • 2-3 Zimtstagen
  • 1 Zweig frischen Rosmarin
  • evtl. Zitronensäure
  • Gläser mit Schraubdeckel ( am besten vorher ausgekocht)

So wird´s gemacht

1

Zwetschgen waschen, trocknen und klein schneiden.

2

Früchte, den Zitronensaft und den Gelierzucker in einen großen Topf geben und zugedeckt mindestens 3 Stunden ( oder gleich über Nacht) ziehen lassen.

3

Anschließend die Mischung einmal aufkochen, pürieren, die Zimtstangen und den Rosmarin dazugeben und unter ständigem Rühren einige Minuten sprudelnd kochen lassen.

4

Mit einer Schaumkelle dabei den entstehenden Schaum abschöpfen. Wer lieber kleine Obststücke in der Marmeldade mag, lässt den Schritt mit dem Pürieren weg. Die Gelierprobe machen, den Rosmarin und Zimt entfernen und die Marmelade randvoll mit einem Trichter in die sauberen und zuvor ausgekochten Gläser füllen und sofort mit dem Deckel fest verschließen.

5

Die Gläser ca. 15 Minuten auf den Kopf stellen, anschließend wieder umdrehen und abkühlen lassen.

Sommersonne im Glas: Wie macht man eigentlich Zwetschgen-Marmelade?

Tipps zur Zubereitung

Gelierzucker gibt es in den Ausführungen 1:1, 2:1 und 3:1. Die Ziffern geben an, in welchem Verhältnis Frucht und Zucker (die hintere Zahl) gemischt werden.

Gelierprobe: Dazu einen Teelöffel Fruchtmasse auf einen Teller geben und verlaufen lassen. Wird die Probe beim Abkühlen fest, ist die Marmelade fertig. Bleibt sie flüssig, die Masse noch ein paar Minuten weiterkochen lassen. Bei süßen Früchten noch etwas Zitronensäure unterrühren.

Ich wünsch dir gutes Gelingen und ein wunderschönes letztes August-Wochenende!

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4 Kommentare

  • Antworten
    Mia Coman
    30. August 2019 at 14:58

    Draga Rebecca,
    Gemul de prune este minunat. Dar culorile profunde din pozele tale sunt magnifice.
    Multe salutari, Mia

  • Antworten
    Melanie
    2. September 2019 at 20:57

    Liebe Rebecca,
    deine Fotos sind der reinste Genuss!
    Das erste Bild!!! Die Farben! Wow!
    Ich habe diese Woche schon zweimal
    Zwetschgendatschi und Marmelade gemacht 🙂
    GAnz liebe Grüße
    Melanie

    • Antworten
      Rebecca
      3. September 2019 at 15:21

      Vielen Dank, liebe Melanie. Freu mich sehr über dein Kommentar! 🙂
      Und auch bei mir: kein September ohne Zwetschgendatschi mit Butterstreuseln. 😉 So lecker!

      Ganz liebe Grüße!
      Rebecca

  • Antworten
    Claudia
    7. September 2019 at 15:26

    Hmmm, meine ist auch schon in den Gläsern. Nur das mit dem Rosmarin habe ich zu spät gesehen. Ist bestimmt einen Versuch wert. Nächstes Jahr kommt neue Zwetschgenmarmelade.
    Viele Grüße
    Claudia

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